| Refog Personal Monitor – Überblick: ein Programm
zur Überwachung der Nutzeraktivitäten
Heutzutage ist es nahezu unmöglich, einen PC zu finden, der nur
von einer Person benutzt wird. Dies bezieht sich nicht nur auf Büro-
oder Lern-PCs, sondern auch auf die Heim-PCs, denn diese werden von der
ganzen Familie benutzt. Man kann zwar die Ehefrau/Ehemann ausspionieren,
jedoch ist es nicht immer fair. Doch in einigen Fällen ist es zulässig,
wenn, zum Beispiel, Ihre bessere Hälfte fragwürdige Webseiten
besucht und die PC-Sicherheit dadurch in die Gefahr bringt. Außerdem
sind da noch die Kinder. Heutzutage stehen die PC-Kenntnisse der Schüler
oft weit über die Kenntnisse der Eltern. Somit ist es sehr schwer,
die Computeraktivitäten zu überwachen oder einzugrenzen, auch
wenn es sehr oft notwendig ist. Wie können sonst die Eltern erfahren,
was ihre Kinder tagsüber am PC gemacht haben – sorgfältig
Referate geschrieben, im World Wide Web gesurft oder PC-Spiele gespielt?
Diese Frage beschäftigt sicher auch die Firmenleiter. Womit beschäftigen
sich die Mitarbeiter zu den Zeiten, als deren Arbeit nicht kontrolliert
werden kann? Arbeiten sie wirklich an Berichte und Verträge? Die
Antworten auf solche Fragen bekommen Sie mit dem Programm Refog Personal Monitor.
Im Wesentlichen ist das Programm Refog Personal Monitor ein Tastatur-Spionagetool. Es
fängt die Nutzeraktivitäten ab und speichert diese im detaillierten
Log auf der Festplatte, macht Bildschirm-Screenshots, registriert den
Start verschiedener Software etc. Deswegen kann es sein, dass bei dessen
Installation und Benutzung auf dem PC das Antivirus-Programm entsprechende
Warnung herausgibt. Sie müssen allerdings keine Angst haben. In Wirklichkeit
ist Refog Personal Monitor keine bösartige Software und klaut keine Infos. Jedoch
kann der Nutzer vorsichtshalber dem Tool ‚verbieten’, online
zu gehen und nur die Infos zu sammeln (mittels der entsprechenden Einstellungen
im PC-Shutzmechanismus). In diesem Fall kann er zuverlässig sein,
dass seine Passwörter und andere Privatinformationen sicher sind.
Die wichtigste Besonderheit von Refog Personal Monitor, die als erste ins Auge sticht,
ist ein sehr einfaches und bequemes Interface. Nahezu gesamte Arbeit mit
diesem Tool wird in einem Fenster, das in zwei geteilt ist, ausgeführt.
Im linken Teil stehen die Links für den Zugriff auf die vom Programm
gesammelten Infos und alle Einstellungen des Überwachungs-Vorganges.
Sie sind alle in der Form eines Verzeichnisbaumes gruppiert, was den schnellen
Zugriff auf den nötigen Abschnitt ermöglicht. Der rechte Fensterteil
wird unmittelbar zum Ansehen von Logs, sowohl Einstellungen der Überwachung
benutzt. Ausserdem werden darin beim Festlegen der Parameter Tipps angezeigt.
Solche Lösung ist besonders günstig, weil sie die Erschließung
des Programms erleichtert. Schließlich lässt sich sagen, dass
das Refog Personal Monitor – Interface mehrsprachig ist: der Nutzer kann selbstständig
englische, deutsche oder russische Sprache auswählen.

Bild 1 Refog Personal Monitor: Programmeinstellungen
Nun können wir die funktionellen Möglichkeiten von Refog Personal Monitor
betrachten. Fangen wir damit an, welche Überwachungsmöglichkeiten
in diesem Programm ausführt wurden. Es sind insgesamt 6, und jede
kann, unabhängig von anderer, ein- und ausgeschaltet werden. Die
erste ist die Aufzeichnung der Tastenschläge. Dabei zeichnet das
Programm sogar die Nutzung der Funktionstasten auf (F1-F12, alle Kombinationen
mit Tasten Alt und Ctrl). Neben den Tastenschlägen speichern die
Logs die Zeit, als diese vollführt wurden, sowohl das dabei benutzte
Programm und Namen des aktiven Fensters. Somit können Sie nicht nur
erfahren, was genau der Nutzer eingegeben hat, sondern auch die dabei
benutzte Software oder die Datei.
Zweiter Überwachungsmöglichkeit ist die Erstellung der Bildschirm-Screenshots.
Diese sind dafür notwendig, um zu sehen, was der Nutzer in Abwesenheit
des PC-Inhabers gemacht hat. Das Programm kann die Screenshots entweder
nach vorgegebener Zeit (nach bestimmten Zeitintervallen) oder beim Öffnen
eines neuen Fensters machen. Außerdem kann der Administrator angeben,
welche Screenshots (ganzer Bildschirm oder nur aktives Fenster) und in
welcher Qualität er braucht.
Folgende Möglichkeit für Refog Personal Monitor – Überwachung ist
die Kontrolle der Software-Aktivitäten. Bei deren Benutzung speichert
das Tool die benutzte und geschlossene Software im Log. Somit wird der
PC-Inhaber immer wissen, welche Programme in seiner Abwesenheit benutzt
wurden. Vierte Überwachungsmöglichkeit ist die Zurückverfolgung
der Informationen, die in der Zwischenablage gespeichert wurden.

Bild2
Weiterhin kann das Tool solche Informationen, wie die Adressen der besuchten
Webseiten, im Log speichern. Dies ist sehr wichtig, da die Kontrolle über
die Internet-Benutzung sehr wichtig ist. Einige besuchte Webseiten können
nicht nur die Mitarbeiter von ihrem Job ablenken oder die Kinderpsyche
beeinträchtigen; sie stellen auch die Gefahr für die PC-Sicherheit
dar. Insoweit ist die Kontrolle in diesem Bereich unabdingbar. Schließlich
ermöglicht die letzte Überwachungsmöglichkeit das Ein-
und Ausschalten, bzw. Neustarten des PCs.
Eine wichtige Möglichkeit des Programms Refog Personal Monitor stellt die Funktion
zur versteckten Arbeit dar; wenn diese aktiviert ist, kann das Tool mithilfe
der standardmäßigen Betriebssystem-Tools nicht entdeckt werden.
Der Nutzer kann diese sowohl ein- als auch ausschalten. Im ersten Fall
erfolgt die Überwachung versteckt. Im zweiten Fall werden die Nutzer
wissen, dass der PC-Inhaber ihre Aktivitäten kontrolliert. Dies ist
ihnen gegenüber ehrlich und beugt die Versuche der widerrechtlichen
PC-Nutzung vor. Sie müssen allerdings verstehen, dass die zweite
Variante nur dann Sinn hat, wenn der Zugriff auf die Einstellungen des
Programms und die Logs passwortgeschützt ist.
Andere interessante Möglichkeit des Tools ist selektive Überwachung.
Erstens kann der PC-Inhaber für jeden Nutzer verschiedene Kontrolltypen
ein- und ausschalten; Sie können sogar die Überwachung einiger
Leute komplett abstellen. Somit kann das Kontrollsystem benutzerdefiniert
eingestellt und die Größe der aufgezeichneten Logs minimiert
werden. Diese Funktion kann, zum Beispiel, zuhause sehr nützlich
werden. Eltern können für deren Kinder spezielle Konten einrichten
(was auch normalerweise gemacht wird) und nur diese überwachen. Zweitens
kann Refog Personal Monitor eine Liste der Software erstellen, die überwacht, bzw.
nicht überwacht werden soll. Durch die Benutzung dieser Möglichkeit
kann die Log-Größe reduziert werden, ohne dass dabei deren
Informativität leidet.

Bild3 Überblick der gesammelte Infos in Tabellenansicht
Übrigens kann die Größe der Logs, die Refog Personal Monitor speichert,
kontrolliert werden. Der PC-Inhaber kann die maximale Log-Größe
für jeden Nutzer festlegen und automatisches Löschen der Infos
bestimmen, falls das Limit erreicht ist. Dies verhindert das Überfüllen
der Festplatte und verlangsamte PC-Arbeit wegen zu grossen Tool-Logs.
Eine weitere Funktion von Refog Personal Monitor ist die Möglichkeit der Remote-Kontrolle.
Für deren Benutzung muss der Nutzer folgende Einstellungen vornehmen:
Zugriffsparameter für FTP-Server festlegen oder die E-Mail-Adresse
eingeben. Danach wird das Tool selbstständig die gesammelten Informationen
im festgelegten Zeitintervall abschicken. Dabei hat der PC-Nutzer die
Möglichkeit, den Berichttyp (im HTML-Format oder als ZIP-Archiv),
sowohl die im Bericht enthaltenen Angaben (z.B. alles, außer Screenshots,
nur gedruckte Buttons etc) auszuwählen.
Separat muss die Möglichkeit der sofortigen Alarmmeldung erwähnt
werden. Diese Funktion leistet Folgendes: erst muss der PC-Inhaber eine
Liste der unerwünschten Wörter erstellen. Falls also in der
Zukunft der überwachte Nutzer einer dieser Wörter eingibt, wird
eine entsprechende Benachrichtigung an die unter Einstellungen festgelegte
Adresse geschickt; falls erwünscht, auch das Log. Damit können
die Eltern ihre Kinder vor den unangenehmen Situationen bewahren, Verlust
der vertraulichen Infos verhindern etc.

Bild4 Überblick der gesammelte Infos als Bericht
Letztendlich erzählen wir über die Ansichtmöglichkeiten
der von Refog Personal Monitor gesammelten Infos. Die Abgaben können zweierlei vorgestellt
werden. Die erste Möglichkeit ist die Tabelle. Hier kann der Nutzer
alle Aufzeichnungen und wichtigsten Eigenschaften ansehen: Zeit, Fenstertitel,
Ereignistyp etc (für jede Überwachung gibt es eine entsprechende
Sammlung der Charakteristiken). Für mehr Bequemlichkeit können
die Felder in der Liste beliebig sortiert werden; es können auch
die Filter benutzt werden (z.B. Aufzeichnung nur derer Tastenschläge
im Internet Explorer). Zweite Möglichkeit zur Darstellung der Informationen
ist der Bericht. Er ist für den Druck der gesammelten Infos gedacht,
falls, z.B., die widerrechtlichen Aktionen der Mitarbeiter nachgewiesen
werden müssen. Zusätzlich ist im Abschnitt der Log-Ansicht ein
temporäres Filter gedacht; mit dessen Hilfe können Sie entweder
nur die nicht gelesenen Aufzeichnungen, bzw. solche, die im bestimmten
Zeitabschnitt gemacht wurden, ansehen. Dies ist sehr bequem, da bei aktiver
Überwachung die Log-Größe sehr gross werden kann.
Ziehen wir somit das Fazit. Refog Personal Monitor ist ein echtes Spionage-Tool, das
die Nutzeraktivitäten überwacht. Jedoch ist dieses Spionagetool,
im Unterschied zu bösartiger Software, ein nützliches Tool.
Natürlich ist dessen Benutzung nicht immer fair. Jedoch ist die Benutzung
solcher Programme in vielen Fällen nicht nur berechtigt, sondern
auch notwendig.
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